Ernährung ab 60: Was ich täglich esse, supplementiere und warum
Meine persönliche Routine mit 63 Jahren: echte Lebensmittel zuerst, Supplements nur gezielt ergänzend
Ernährung ab 60 ist für mich kein theoretisches Thema. Ich bin 63 Jahre alt, sportlich aktiv, laufe regelmäßig und spiele Fußball. Genau deshalb achte ich sehr bewusst darauf, was ich esse, wie viel Protein ich zu mir nehme und welche Vitamine, Mineralstoffe und Supplements ich ergänze.
Dabei geht es mir nicht darum, jeden Tag möglichst viele Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Im Gegenteil: Mein Grundsatz ist einfach.
Erst kommt echte Nahrung. Supplements kommen nur ergänzend dazu.
Ich möchte in diesem Artikel zeigen, was ich im Alltag wirklich esse, warum ich genau diese Lebensmittel auswähle und welche Supplements ich gezielt nutze. Das ist kein starres Programm und keine medizinische Empfehlung, sondern meine persönliche Routine.
Mir ist wichtig: Ich bin kein Mensch, der sich jeden Tag perfekt ernährt. Ich esse auch mal ein Brötchen, ein Stück Kuchen oder Schokolade. Und ich trinke auch mal ein Bier. Aber der Schwerpunkt liegt bei mir klar auf guter, nährstoffreicher Ernährung.
Warum Ernährung ab 60 für mich so wichtig ist
Mit 60, 63 oder 65 merkt man deutlicher als früher, dass der Körper eine gute Grundlage braucht. Wer fit bleiben, Sport machen, Muskulatur erhalten und sich im Alltag leistungsfähig fühlen möchte, sollte sich mit Ernährung beschäftigen.
Rainer Ott beim Fußball (2. Mannschaft FC Thüngfeld) — für mich ist Ernährung ab 60 kein theoretisches Thema, sondern die Grundlage dafür, aktiv und belastbar zu bleiben.
Für mich stehen dabei drei Dinge im Mittelpunkt:
- genug Protein
- nährstoffreiche Lebensmittel
- gezielte Ergänzung, wenn normale Nahrung nicht reicht
Ich möchte nicht nur irgendwie älter werden. Ich möchte aktiv bleiben. Ich möchte laufen, Fußball spielen und mich im Alltag gut bewegen können. Dafür ist Ernährung ein entscheidender Baustein.
Wer schreibt hier?
Mein Name ist Rainer Ott aus Schlüsselfeld. Ich bin 63 Jahre alt, Betreiber von fitness-food-fun.de und beschäftige mich seit vielen Jahren mit Ernährung, Fitness und einem aktiven Lebensstil.
Ich schreibe diesen Artikel nicht aus der Theorie heraus, sondern aus meiner eigenen täglichen Praxis: Ich laufe, spiele Fußball und achte darauf, meinen Körper mit guter Ernährung, ausreichend Protein und gezielten Supplements zu unterstützen.
Das folgende Video zeigt mich beim Crosslauf durch den Wald — genau darum geht es mir: auch ab 60 aktiv bleiben und den Körper dafür gut versorgen.
Mein Grundprinzip: Erst Lebensmittel, dann Supplements
Ich halte nichts davon, schlechte Ernährung mit Kapseln und Pulvern ausgleichen zu wollen. Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein, aber sie ersetzen keine vernünftige Ernährung.
Mein Ansatz ist deshalb:
Ich versuche zuerst, meinen Körper über normale Lebensmittel gut zu versorgen. Erst wenn das nicht reicht oder im Alltag schwer umzusetzen ist, ergänze ich gezielt.
Das bedeutet: Ich esse bewusst proteinreiche und nährstoffreiche Lebensmittel. Dazu gehören bei mir Haferflocken, Eier, Sardinen, Sprotten, Skyr, hochwertiges Fleisch, Emmentaler und Harzer Käse.
Erst danach kommen Dinge wie Proteinpulver, Vitamin D3/K2, Omega-3, Vitamin C, Zink oder Elektrolyte ins Spiel.
Nicht wahllos. Nicht übertrieben. Sondern gezielt.
Mein Frühstück ab 60: Haferflocken, Protein, Eier, Cappuccino und Wasser
Mein Tag beginnt meistens mit einem einfachen, aber für mich sehr sinnvollen Frühstück.
Typisch für mein Frühstück sind:
- naturbelassene Haferflocken
- Proteinpulver
- Eier
- Cappuccino
- ein Glas Wasser
Das klingt unspektakulär, aber genau das gefällt mir daran. Ich brauche morgens kein kompliziertes Fitness-Frühstück und keine exotischen Superfoods. Ich möchte Lebensmittel, die funktionieren, satt machen und meinem Körper etwas liefern.
Haferflocken: Mein Energielieferant am Tagesanfang
Naturbelassene Haferflocken gehören für mich zu einem guten Start in den Tag.
Ich esse sie vor allem, weil sie mir Energie liefern und gut in eine sportliche Ernährung passen. Haferflocken sind einfach, sättigend und lassen sich hervorragend mit Proteinpulver kombinieren.
Für mich sind Haferflocken morgens eine gute Grundlage, weil sie nicht kompliziert sind. Man kann sie schnell zubereiten, sie machen lange satt und sie passen zu meinem Ziel, den Tag nicht mit leeren Kalorien zu beginnen.
Haferflocken liefern nicht nur Kohlenhydrate, sondern auch Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß und verschiedene Mineralstoffe. Genau deshalb sind sie für mich ein sinnvoller Bestandteil meiner Ernährung ab 60.
Eier: Für mich eines der wertvollsten Lebensmittel überhaupt
Eier gehören bei mir täglich dazu. Ich esse mindestens 3 Eier, meistens zwischen 5 und 8.
Für mich sind Eier eines der wertvollsten Lebensmittel überhaupt. Viele denken bei Eiern nur an Eiweiß. Aber Eier bieten deutlich mehr.
Sie enthalten hochwertiges Protein, Fett, Vitamine und Mineralstoffe. Besonders das Eigelb ist für mich kein Abfallprodukt, sondern ein wichtiger Teil des Eis. Genau dort steckt viel von dem, was Eier für mich so interessant macht.
Ich esse Eier, weil sie:
- hochwertiges Eiweiß liefern
- gut sättigen
- schnell zubereitet sind
- vielseitig einsetzbar sind
- mehr Nährstoffe bieten als nur Protein
Ob gekocht, als Rührei oder Spiegelei — Eier sind für mich ein praktisches Grundnahrungsmittel. Gerade bei Ernährung ab 60, Sport und Muskelversorgung spielen sie für mich eine wichtige Rolle.
Natürlich muss jeder für sich schauen, was er verträgt und was zu seiner Ernährung passt. Für mich persönlich sind Eier aber ein fester Bestandteil meiner täglichen Routine.
Sardinen und Sprotten: Omega-3, Eiweiß und weniger Sorge wegen Schwermetallen
Sardinen esse ich sehr gerne, alternativ auch Sprotten. Wenn ich wählen kann, bevorzuge ich Sardinen.
Der erste Grund ist klar: Sardinen liefern Omega-3-Fettsäuren. Aber das ist nicht der einzige Grund.
Ich esse Sardinen auch, weil sie viel Eiweiß enthalten und insgesamt sehr nährstoffreich sind. Für mich sind sie ein kleines, aber starkes Lebensmittel: unkompliziert, proteinreich und passend zu einer gesunden Ernährung.
Ein weiterer Punkt ist für mich die Belastung mit Schwermetallen. Sardinen sind kleine Fische und stehen weiter unten in der Nahrungskette. Deshalb bevorzuge ich sie gegenüber großen Raubfischen wie Thunfisch oder Lachs, bei denen Quecksilber eher ein Thema sein kann. Auch bei anderen Fischarten achte ich auf Qualität und Herkunft.
Sardinen esse ich also nicht nur wegen Omega-3, sondern aus mehreren Gründen:
- sie liefern Omega-3
- sie enthalten viel Eiweiß
- sie sind praktisch und schnell verfügbar
- sie sind kleine Fische
- sie passen gut in eine nährstoffreiche Ernährung
- sie sind für mich eine gute Alternative zu größeren Fischarten
Gerade wenn man sich ab 60 bewusst ernähren möchte, sind Sardinen für mich ein Lebensmittel, das man nicht unterschätzen sollte.
Später werde ich dazu auch eine eigene Seite zum Thema Omega-3 erstellen.
Skyr: Viel Protein mit wenig Aufwand
Skyr ist für mich ein sehr praktisches Lebensmittel. Er enthält viel Protein, ist schnell gegessen und lässt sich gut kombinieren.
Ich esse Skyr, weil er mir hilft, meinen täglichen Proteinbedarf leichter zu erreichen. Gerade wenn man sportlich aktiv ist und auf Muskulatur achten möchte, ist eine einfache Proteinquelle im Alltag viel wert.
Skyr ist für mich kein kompliziertes Fitnessprodukt, sondern einfach ein praktischer Baustein:
- viel Protein
- schnell verfügbar
- gut kombinierbar
- wenig Aufwand
- gut geeignet als Zwischenmahlzeit
Man kann ihn pur essen oder mit Haferflocken, Beeren oder anderen Zutaten kombinieren. Für mich ist Skyr besonders dann sinnvoll, wenn ich tagsüber schnell etwas Eiweißreiches brauche.
Hochwertiges Fleisch: Mehr als nur Eiweiß
Ich esse häufig hochwertiges Fleisch, vor allem Rind und Hähnchen. Aber nicht zwanghaft jeden Tag.
Fleisch ist für mich eine gute Proteinquelle, aber es bietet mehr als nur Eiweiß. Je nach Fleischart liefert es auch verschiedene Mineralstoffe, B-Vitamine und andere Nährstoffe, die in einer ausgewogenen Ernährung eine Rolle spielen können.
Ich esse Fleisch, weil es:
- hochwertiges Protein liefert
- gut sättigt
- vielseitig zuzubereiten ist
- gut zu einer sportlichen Ernährung passt
- mehr Nährstoffe enthält als nur Eiweiß
Bei Fleisch ist mir Qualität wichtig. Ich möchte nicht einfach möglichst viel Fleisch essen, sondern gutes Fleisch bewusst einsetzen.
Für mich ist Fleisch ein Baustein meiner Ernährung, aber nicht der einzige. Ich kombiniere es mit anderen Eiweißquellen wie Eiern, Fisch, Skyr, Emmentaler und Harzer Käse.
Emmentaler: Protein, Geschmack und gute Inhaltsstoffe
Emmentaler esse ich nicht nur wegen des Geschmacks. Für mich ist er auch wegen seines Proteingehalts und seiner Inhaltsstoffe interessant.
Käse wird oft nur als Genussmittel gesehen. Ich sehe Emmentaler aber auch als Teil einer proteinreichen Ernährung. Er sättigt gut, schmeckt mir und passt gut in meinen Alltag.
Ich esse Emmentaler, weil er:
- Protein liefert
- gut sättigt
- geschmacklich zu vielen Mahlzeiten passt
- für mich ein praktischer Bestandteil meiner Ernährung ist
- neben Eiweiß auch weitere Inhaltsstoffe mitbringt
Natürlich kommt es auch hier auf die Menge an. Aber als Baustein in meiner Ernährung spielt Emmentaler eine feste Rolle.
Harzer Käse: Sehr viel Protein mit wenig Aufwand
Harzer Käse ist sicher Geschmackssache. Aber wenn es um Protein geht, ist er sehr interessant.
Ich esse Harzer Käse, weil er sehr eiweißreich ist und kaum Aufwand macht. Man muss nichts kochen, nichts vorbereiten und bekommt trotzdem schnell eine ordentliche Portion Protein.
Für mich ist Harzer Käse besonders praktisch, wenn ich tagsüber merke: Ich brauche noch Eiweiß, möchte aber keine große Mahlzeit machen.
Harzer Käse ist für mich:
- sehr proteinreich
- unkompliziert
- schnell verfügbar
- praktisch für zwischendurch
- ein einfacher Baustein für mehr Eiweiß im Alltag
Man muss ihn mögen. Aber wenn man ihn mag, ist er aus meiner Sicht ein sehr starkes Lebensmittel für eine proteinbewusste Ernährung ab 60.
Proteinbedarf ab 60: Warum ich auf etwa 1,5 g pro kg Körpergewicht achte
Protein ist für mich einer der wichtigsten Punkte in der Ernährung ab 60.
Ich orientiere mich an ungefähr 1,5 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Nicht, weil ich daraus eine Wissenschaft machen möchte, sondern weil ich als sportlich aktiver Mensch auf meine Muskulatur achten will.
Ich laufe, spiele Fußball und möchte körperlich leistungsfähig bleiben. Dafür braucht der Körper eine gute Grundlage. Protein spielt dabei eine wichtige Rolle.
Mein Ziel ist aber nicht, diese Menge nur über Shakes zu erreichen. Ich versuche zuerst, mein Protein über normale Lebensmittel aufzunehmen:
- Eier
- Sardinen oder Sprotten
- Skyr
- Rind oder Hähnchen
- Emmentaler
- Harzer Käse
Wenn das an einem Tag nicht reicht, ergänze ich mit Proteinpulver.
Proteinpulver: Nur bei Bedarf und möglichst ohne unnötige Zusatzstoffe
Proteinpulver ist für mich kein Ersatz für echte Lebensmittel. Es ist eine Ergänzung.
Ich nutze Proteinpulver vor allem dann, wenn ich über normale Nahrung nicht auf meine gewünschte Proteinmenge komme. Das kann im Alltag schnell passieren. Man hat wenig Zeit, trainiert viel oder bekommt einfach nicht genug Eiweiß über normale Mahlzeiten zusammen.
Wichtig ist mir bei Proteinpulver aber die Qualität. Ich achte darauf, dass möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten sind.
Besonders wichtig sind mir:
- möglichst kein unnötiger Zucker
- möglichst wenig oder keine Süßungsmittel
- keine unnötigen Füllstoffe
- eine verständliche Zutatenliste
- gute Verträglichkeit
Ich möchte kein Produkt, das wie ein Süßigkeiten-Ersatz schmeckt und voller Zusatzstoffe steckt. Für mich soll Proteinpulver schlicht und funktional sein.
Später wird es dazu eine eigene Erklärseite geben: Proteinpulver ohne unnötige Zusatzstoffe: Worauf ich achte.
Meine Supplements: gezielt, nicht wahllos
Neben meiner normalen Ernährung nutze ich einige Supplements. Aber auch hier gilt: nicht wahllos und nicht nach dem Motto „viel hilft viel“.
Ich ergänze gezielt das, was für mich sinnvoll ist oder was ich über normale Ernährung nicht immer zuverlässig abdecken kann.
Zu meinen wichtigsten Supplements gehören:
- Vitamin D3/K2
- Omega-3
- Zink, aber nicht jeden Tag
- Elektrolyte: Salz, Magnesium und Kalium
- Vitamin C, ca. 1 Gramm, gepuffert
- Proteinpulver bei Bedarf
Vitamin D3/K2
Vitamin D3/K2 gehört zu meiner festen Supplement-Routine.
Vitamin D ist über normale Lebensmittel nur schwer in ausreichender Menge aufzunehmen. Deshalb ist es für mich eines der Supplements, bei denen ich eine gezielte Ergänzung sinnvoll finde.
K2 wird häufig zusammen mit D3 genutzt. Ich werde dazu später eine eigene Erklärseite erstellen, auf der ich genauer beschreibe, warum ich D3/K2 nutze, worauf ich achte und welche Rolle Qualität und Dosierung spielen.
Wichtig ist mir: Auch hier geht es nicht um blinde Einnahme, sondern um bewusste Ergänzung.
Omega-3
Omega-3 ist für mich ebenfalls ein wichtiges Thema.
Obwohl ich Sardinen und Sprotten esse, ergänze ich Omega-3 zusätzlich. Dabei achte ich besonders auf Qualität. Denn gerade bei Omega-3-Produkten gibt es große Unterschiede.
Für mich passt Omega-3 gut zu meinem Ernährungskonzept, weil ich ohnehin auf nährstoffreiche Lebensmittel und hochwertige Fette achte.
Auch dazu wird es später eine eigene Seite geben: Omega-3: Wofür es wichtig ist und worauf ich achte.
Zink: Nicht jeden Tag
Zink nehme ich nicht täglich.
Für mich ist Zink eher eine gezielte Ergänzung und kein Supplement, das ich automatisch jeden Tag einnehme. Ich halte nichts davon, dauerhaft alles hoch zu dosieren, nur weil es als „gesund“ beworben wird.
Gerade bei Mineralstoffen finde ich es wichtig, bewusst zu bleiben. Mehr ist nicht automatisch besser.
Deshalb gilt bei mir: Zink ja, aber nicht jeden Tag und nicht wahllos.
Vitamin C: Ca. 1 Gramm, gepuffert
Vitamin C gehört für mich ebenfalls zu den einfachen Basics.
Ich nehme ungefähr 1 Gramm Vitamin C, bevorzugt gepuffert. Gepuffertes Vitamin C kann für manche Menschen angenehmer sein, weil es oft magenfreundlicher ist.
Auch hier gilt: Ich sehe Vitamin C nicht als Wundermittel. Aber es gehört für mich zu meiner persönlichen Routine.
Später wird es dazu eine eigene Erklärseite geben: Vitamin C: Wofür es wichtig ist und warum ich gepuffertes Vitamin C nutze.
Elektrolyte für Läufer und Fußballer: Salz, Magnesium und Kalium
Da ich laufe und Fußball spiele, achte ich besonders auf Elektrolyte.
Wer regelmäßig Sport macht, schwitzt. Und wer schwitzt, verliert nicht nur Wasser.
In diesem kurzen Video sieht man gut, warum mir das Thema Elektrolyte wichtig ist: Bei intensiven Belastungen wie einem Bergsprint kommt der Körper schnell ins Schwitzen. Genau deshalb achte ich nicht nur auf Wasser, sondern auch auf Salz, Magnesium und Kalium.
Deshalb denke ich nicht nur daran, genug zu trinken, sondern auch an Salz, Magnesium und Kalium.
Für mich sind Elektrolyte besonders wichtig:
- bei Sport
- beim Schwitzen
- bei Wärme
- nach intensiver Belastung
- wenn ich merke, dass der Körper mehr braucht
Viele Menschen denken bei Sport sofort an Protein, aber Elektrolyte werden oft unterschätzt. Für mich gehören sie zu den Basics, gerade wenn man auch ab 60 noch regelmäßig aktiv ist.
Später werde ich dazu eine eigene Seite erstellen: Elektrolyte für Sportler: Salz, Magnesium und Kalium einfach erklärt.
Ein typischer Ernährungstag bei mir
Damit dieser Artikel nicht nur theoretisch bleibt, hier ein vereinfachtes Beispiel, wie ein typischer Tag bei mir aussehen kann.
Morgens
Mein Tag startet häufig mit:
- naturbelassenen Haferflocken
- Proteinpulver
- Eiern
- Cappuccino
- einem Glas Wasser
Das ist für mich ein guter Start: einfach, proteinorientiert und alltagstauglich.
Tagsüber
Im Laufe des Tages kommen je nach Situation dazu:
- Skyr
- Sardinen oder Sprotten
- Emmentaler
- Harzer Käse
- hochwertiges Fleisch wie Rind oder Hähnchen
Ich esse nicht jeden Tag exakt gleich. Aber die Grundrichtung bleibt ähnlich: viel Protein, nährstoffreiche Lebensmittel und möglichst wenig unnötiger Schnickschnack.
Ergänzend
Je nach Tag ergänze ich:
- Vitamin D3/K2
- Omega-3
- Vitamin C gepuffert
- Elektrolyte
- Zink gelegentlich
- Proteinpulver, falls ich mein Protein-Ziel nicht erreiche
So bleibt meine Ernährung flexibel, aber trotzdem klar strukturiert.
Ich ernähre mich nicht perfekt — und das muss auch nicht sein
Mir ist wichtig, dass dieser Artikel nicht falsch rüberkommt. Ich ernähre mich bewusst, aber ich bin kein Roboter.
Ich bin kein Mensch, der sich jeden Tag perfekt ernährt. Ich komme aus Franken — und bei uns gehören gutes Essen, Schäuferla, Bratwürste und ein gutes Bier auch zur Lebensqualität. Gerade in der Region Bamberg hat Bier eine lange Tradition; das Bamberger Umland gilt mit rund 60 Brauereien sogar als eine der Regionen mit der höchsten Brauereidichte weltweit.
Deshalb esse ich auch mal ein Brötchen, ein Stück Kuchen oder Schokolade. Und ja, ich trinke auch mal ein Bier oder Wein. Entscheidend ist für mich nicht, jede Ausnahme zu vermeiden. Entscheidend ist, dass der Schwerpunkt klar auf guter, nährstoffreicher Ernährung liegt.
Meine Ernährung ist deshalb nicht perfekt, sondern bewusst. Der Schwerpunkt liegt auf guten Lebensmitteln, genug Protein und gezielter Ergänzung. Aber Genuss gehört trotzdem dazu.
Genau das macht Ernährung für mich langfristig realistisch.
Was ich bewusst nicht mache
Genauso wichtig wie das, was ich mache, ist das, was ich bewusst nicht mache.
Ich nehme nicht wahllos 20 oder 30 verschiedene Supplements. Ich ersetze keine vernünftige Ernährung durch Pulver. Und ich verlasse mich nicht auf Werbeversprechen.
Für mich muss Ernährung alltagstauglich bleiben. Wenn ein Konzept zu kompliziert ist, hält man es meistens nicht lange durch.
Deshalb setze ich auf einfache Regeln:
- echte Lebensmittel zuerst
- genug Protein
- wenige, gezielte Supplements
- Qualität statt Masse
- Regelmäßigkeit statt Perfektion
Das ist für mich der entscheidende Punkt. Nicht einmal perfekt essen, sondern dauerhaft vernünftige Entscheidungen treffen.
Für wen meine Routine interessant sein kann
Dieser Artikel richtet sich vor allem an Menschen, die sich mit Ernährung ab 60 beschäftigen und fitter, stärker oder bewusster leben möchten.
Besonders interessant kann meine Routine sein für:
- Menschen ab 60
- sportlich aktive Menschen ab 50 oder 60
- Männer, die ihre Muskulatur erhalten möchten
- Menschen, die mehr Protein essen wollen
- Menschen, die Supplements sinnvoll einsetzen möchten
- Menschen, die erst ihre Ernährung verbessern wollen, bevor sie zu Nahrungsergänzung greifen
Natürlich ist das meine persönliche Routine. Jeder Körper ist anders. Wer Medikamente nimmt, Vorerkrankungen hat oder unsicher ist, sollte bestimmte Werte prüfen lassen und medizinisch abklären, was individuell sinnvoll ist.
Mein Fazit: Ernährung ab 60 muss nicht kompliziert sein
Für mich funktioniert Ernährung ab 60 nach einer einfachen Formel:
Echte Nahrung zuerst. Protein im Blick behalten. Supplements gezielt ergänzen. Genuss nicht verbieten, aber die Richtung beibehalten.
Ich esse Haferflocken, Eier, Sardinen, Skyr, hochwertiges Fleisch, Emmentaler und Harzer Käse, weil diese Lebensmittel gut in meinen Alltag passen und mir helfen, meinen Körper ordentlich zu versorgen.
Proteinpulver nutze ich nur dann, wenn ich über normale Nahrung nicht auf mein Ziel komme. Bei Supplements setze ich auf wenige Dinge, die für mich Sinn ergeben: Vitamin D3/K2, Omega-3, Vitamin C, Elektrolyte und gelegentlich Zink.
Für mich geht es nicht darum, perfekt zu essen. Es geht darum, mit 63 Jahren aktiv, belastbar und bewusst zu bleiben.
Und ja: Auch ein Brötchen, ein Stück Kuchen, etwas Schokolade oder ein Glas Bier haben bei mir Platz. Aber die Basis muss stimmen.
In den nächsten Artikeln werde ich die einzelnen Supplements genauer erklären:
- Vitamin D3/K2
- Omega-3
- Proteinpulver
- Zink
- Elektrolyte
- Vitamin C
